Alan Turner

Goldpreise bildet Blase?

Über dieses Thema streiten die Experten seit Jahren - und in letzter Zeit besonders aufgrund des enormen Preisanstiegs. Letztlich muss man nicht Volkswirt sein, um einen wesentlichen Preistreiber - das Interesse der Anleger - zu erkennen. Die Möglichkeit in Gold zu investieren, ist in den vergangenen Jahren immer leichter geworden (Stichwort Gold ETF) - und die Finanzkrise hat die Risiken von Aktien & Co. einmal mehr gezeigt.

Früher musste man Gold physisch kaufen - und transparente Preise, Transport, Lagerung war dabei alles andere als einfach, insbesondere wenn es um Sicherheit ging. Ein solider Safe dürfte schon einiges von der Rendite wegfressen. …

Heutzutage ermöglichen ETF simple möglichkeiten für jeden Anleger - ob er einige Hundert Euro oder einige Millionen anlegen will eine sichere, und unproblematische Anlageform für Gold.Folglich gibt es mehr Nachfrager und der Preis steigt - aber dass muss ja nicht zwangsläufig eine Blase bedeuten: Mehr Anleger kaufen Gold - der physische Bestand ist letztzlich begrenzt, also steigt der Preis. Das funktioniert beim Kunstwerken nicht anders: Die Anzahl der Rembrandt-Gemälde ist begrenzt, und wenn mehr und mehr Leute sich so ein Gemälde klaufen wollen, so steigt der Preis. Und das ohne dass jemand von einer Blase redet.

Warten wir also ab und lassen uns von den Skeptikern die Laune nicht vermiesen. Und selbst wenn es eine Blase eines Tages geben sollte, so wird das Gold bis dahin noch erheblich steigen.

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